Einfach sein - Impressionen

Das SEIN an sich ist das, was einfach ist. Aber was heißt schon ‚einfach’? Die Frage stellt sich dann um so dringender, wenn unsere Leben kompliziert werden, Beziehungen unerfüllt, Biographien ziellos, Ziele maßlos. Oder: Wenn alle unsere Verbindungen mit dem Außen uns mit ihren Ansprüchen überfordern. Kurz weil unsere Vorstellungen von einem idealen Leben, dem Verhältnis von ‚richtig’ und ‚falsch’, von Können und Müssen, Dürfen und Sollen einfach nicht mehr zu dem passen. Vor allem nicht zu den inneren Kräften, die mir zur Verfügung stehen, um den vielen Anforderungen zu genügen. Wie lässt sich so der Auftrag, mit dem ich auf die Welt gekommen bin, erfüllen? Was muss sich das SEIN bloß alles einfallen lassen, damit ich es endlich ernst nehme?


In solchen Situationen trete ich einen Schritt zurück, schließe die Augen, mein Atem wird ruhig und tief, bewusst gehe ich aus all dem Außen hinaus und sammle mich in meiner eigenen Mitte. In solchen Momenten tankt sich etwas in mir auf - und zwar ganz ohne mein eigenes Zutun. In meinen Zellen ist das gesamte Wissen über die Kräfte zur Selbstheilung gespeichert – ein riesiger Schatz! Wenn ich ganz ruhig bin, dann kann sich das in ihm enthaltene Wissen in mir entfalten. Denn das Wissen weiß ganz genau, welche Kräfte aus dem Erdinneren und der Umgebungsenergie in meinem Zellsystem gebraucht werden. Und deshalb besteht für mich persönlich die Voraussetzung für einfach SEIN in einer geistigen Übung, einer Meditation, von der ich glaube, dass wir uns ein Leben lang damit beschäftigen können. Sie hilft mir, in dieser Situation mein Ich von allen belastenden sozialen Verpflichtungen zurückzuziehen. Erst dann kann ich meinen Auftrag, meine innere Stimme wirklich wahrnehmen.


Für mich persönlich gibt es beim Thema ‚einfach SEIN’ etwas Grundsätzliches, das keine Bewertung nötig hat, etwas von dem ich erfahren habe, dass es die Meinungen und die Zeit zu überdauern scheint. Das was ist – ist. Da hat mein ICH erlebt, wie befreiend es ist, mich ihm zu überlassen. Denn das SEIN braucht keine Anstrengung. So wie es ist, gibt es unzählige Möglichkeiten, immer spielt auch die Zeit dabei eine wichtige Rolle. Da öffnen sich Türen - oder schließen sich. Und auch mein Handeln kennt unzählige Möglichkeiten. Ich kann mich den Gegebenheiten fügen, indem ich gehe, wenn die Tür geöffnet ist. Oder ich warte, solange sie verschlossen ist. Ich kann aber auch vor der geöffneten Tür warten. Was hindert mich daran, gegen die geschlossene Tür anzurennen.


Meine Möglichkeiten im SEIN sind unbegrenzt: Die Art und Weise, wie ich darüber denke, sind unbegrenzt und ebenso unbegrenzt ist, wie mein Denken mein Handeln beeinflusst.

Meine Erfahrung - das SEIN war und ist und bleibt.


Mein Ziel: Mich einfach nur dem SEIN hingeben zu können, mein Wollen meinem Sein unterzuordnen.


Einfach SEIN - wie schwer das manchmal ist.

Wie heilsam - einfach SEIN. Und das kann manchmal auch ganz einfach sein.

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