Weiterbildung

DGfS-Anerkannt

Zweijährige Weiterbildung zum/r Systemaufsteller/In (DGfS)

START 19./20. Januar 2019
380 Ärztekammerpunkte der Ärztekammer Niedersachsen bewilligt
Anmeldung per Mail unter octogon-institut.de oder Telefon unter 05103-2015

Diese Weiterbildung richtet sich an Menschen, die
- sich im Lernen und Wachsen mit mir auf den Weg machen wollen,
-  im Umgang mit der Aufstellungsarbeit mit Leichtigkeit und doch in der Tiefe verändert berührt, Techniken und Strukturen erlernen wollen,
- den Botschaften des Lebens mit der Methode des Aufstellens kraftvoll begegnen wollen.

Die Weiterbildung ist auch für Menschen gedacht, die mit der Methode der Systemaufstellung ihr berufliches Spektrum bereichern und ihr Qualifikations-Profil mit einer DGfS-zertifizierten Weiterbildung erweitern möchten.
In dieser Weiterbildung vermittele ich die Grundlagen und Entwicklung der Aufstellungsarbeit mit ihren Gesetzmäßigkeiten, den Ordnungen und Dynamiken. Die Aufstellungsarbeit hat sich während der letzten drei Jahrzehnte in vielfältiger Form verändert, entwickelt. Dabei haben sich eigenständige Konzepte etabliert. Dort finden das psychotherapeutische Wissen, die Trauma- und Regressionsarbeit, die Struktur- und Organisationsaufstellung bis hin zur Notfallversorgung unter Berücksichtigung der ethischen Richtlinien der DGfS ihren Platz.

Vita
Seit 25 Jahren bin ich als Ärztin in eigener hausärztlicher Praxis tätig.
Meinen Schwerpunkt  sehe ich darin, gemeinsam mit meinen Patienten nach Lösungen auf ihre  Fragen zu suchen. Meine Erfahrung ist, dass im Behandlungskontext die Medizin, die die Ganzheit des Menschen im Blick behielt, für den Patienten die größten Heilungsschätze bereithält.

Über die klassische Homöopathie, Kinesiologie, Bioresonanztherapie, weiter die psychosomatische Arbeit fand ich wundervolle Erkenntnisse - auch im körperlichen „Krank-Sein“ bis in die tiefsten Zellstrukturen hinaus - in der Aufstellungsarbeit. Sie begleitet meine Arbeit und mein Leben seit 21 Jahren und hält bis heute Antworten auf Fragen bereit, die ich vielfach nicht hätte denken können. Aus dieser Arbeit entwickelte sich ein profundes Wissen, durch verschiedene Zusatzausbildungen gestützt, auch in der Trauma-Arbeit. Daneben habe ich in verschiedenen Unternehmen im In-und Ausland Menschen und Organisationen in Changeprozessen begleitet.

Studium der Medizin an der medizinischen Hochschule Hannover mit Approbation als Ärztin
Tätigkeit als Ärztin in Kliniken und eigener Praxis
Anerkannte Systemaufstellerin (DGfS)
Weiterbildnerin (DGfS)
Systemischer Coach (IsFW) für Organisationen und Unternehmen
Diverse Zusatzqualifikationen in Naturheilverfahren, Psychosomatik und Traumatherapie
Gründung und Leitung des Octogon Institutes für Systemische Forschung  und Weiterbildung (IsFW)
2. Sprecherin des Weiterbildungsausschusses (DGfS
Regionalsprecherin der Regionalgruppe Nord (DGfS)

Weiterbildungsziele
Vermittlung theoretischer Grundlagen, Wahrnehmungsschulung und intensives Vertiefen der gewonnenen Erkenntnisse in praktischen Übungen. Die Teilnehmenden lernen, die Dynamiken und Ordnungen des systemischen Denkens zu erkennen und lösungsorientiert anzuwenden. Die zweijährige Weiterbildung umfasst 15 Module inklusive Supervisionen, Selbsterfahrungsseminaren und Peergoups (freitags) und findet jeweils samstags und sonntags statt.

Weiterbildungsinhalte
Die Weiterbildungsinhalte entsprechen den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Systemaufstellungen (DGfS). Darüber hinaus beinhaltet die Weiterbildung viel Raum zur Selbsterfahrung, zur praktischen Übung und zur Erweiterung der Wahrnehmungsfähigkeit.

Ausbildungsinhalte
1. Geschichte der Aufstellungsarbeit, die sich im permanenten Wandel befindet.

  • Entwicklung Familienstellen (Hellinger)
  • Weiterentwicklung bis heute
  • Phänomenologie und Konstruktivismus
  • Vielfalt

2. Dynamiken und Ordnungen der Aufstellungsarbeit I und II

  • (Herkunfts- / Gegenwartsystem)
  • Paardynamiken

3. Dynamiken und Ordnungen der Aufstellungsarbeit III und IV

  • Schuld- / Opferdynamiken
  • Theorie des Gewissens

4. Systemische inhaltliche Bewegungen, Umgang mit Gefühlen

  • Systemische Entwicklungen
  • Umgang mit Gefühlen: primäre/sekundäre unterbrochene Hinbewegung

5. Erkennen der methodischen Vielfalt der Aufstellungsarbeit und Vorgehensweise I und II

  • Methodenvielfalt (Familien-, Organisations-, Strukturaufstellung, Bewegung der Seele, Autopoetische Aufstellung, Einzelsetting, Symbolaufstellung, Imaginationsaufstellung, verdeckte Aufstellung)
  • Art des Settings - Unterschiede des Aufbaus - Methodisches Vorgehen- Anliegenklärung

6. Erkennen der methodischen Vielfalt der Aufstellungsarbeit und Vorgehensweise III und IV

  •  Gesprächsführung- Therapeutische Intervention- Umgang mit Gruppendynamiken (Rundenarbeit) – Genogramm - Organigramm – Hypothesenbildung – Aufbau und Intervention in einer Aufstellung – Rituale und Lösungssätze- Stellvertretung und repräsentierende Wahrnehmung
  • Prozesskompetenz in schwierigen Situationen
  • Widerstand / Abbruch / Wiederaufnahme der Arbeit
  • Umgang mit psychosomatischen und psycgiatrischen Erkrankungen
  • direktive / nondirektive Leitung 
  • Diagnostik / Indikationen / Kontraindikationen 
  • Krisenintervention und – prävention 
  • Vor- Nacharbeit / Dokumentation

7. Strukturaufstellung I und II

  • Praxis und Besonderheiten in verschiedenen Anwendungsfeldern und Settings, Psychotherapie, Beratung, Pädagogik, soziale Arbeit, Supervision, Coaching, Organisationsentwicklung

8. Organisationsaufstellung I und II

  •  Umgang in Situationen mit Aufstellungsinhalten 
  • Organisationsanliegen
  • Organisationsdynamiken , Rangordnung

9. Symptomaufstellung / Zelluläre Aufstellung I und II

  • Verknüpfung von Aufstellung und körperlicher Gesundheit
  • Organaufstellungen

10. Trauma Entstehung/verschiedene Therapieansätze in traumatischen Situationen I und II

  • lösungsfokussierte Traumaarbeit
  • Techniken von EMDR und bilateraler Stimulierung

11. Trauma Entstehung/verschiedene Therapieansätze in traumatischen Situationen III und IV

  • horizontal und vertikal geschichtete Traumaarbeit

12. Phänomenologische Haltung I und II

  • Vermittlung der Ethikrichtlinien DGfS
  • Achtung – Ernst – Furchtlosigkeit 
  • Absichtslosigkeit und Demut
  • Schulung von Sammlung, Wahrnehmung, Präsenz

13. Rechtliche Grundlagen
14. Möglichkeiten und Grenzen von Aufstellungsarbeit
15. Verknüpfung von Aufstellungsarbeit und anderen Therapieprozessen I & II

Ausbildungsziele
Vermittlung theoretischer Grundlagen, Wahrnehmungsschulung und intensives Vertiefen der gewonnenen Erkenntnisse in praktischen Übungen. Die Teilnehmer lernen, die Dynamiken und Ordnungen des systemischen Denkens zu erkennen und lösungsorientiert in ihrem jeweiligen Berufsfeld zu integrieren.

Die Weiterbildung umfasst  
Dauer: 2 Jahre
Umfang: 30 Tage Theorie, Praxis, Supervision und Selbsterfahrung + 5 Tage Arbeit in Peergoups

Anerkennung Systemaufstellen IsFW außerhalb der Ausbildung (Anerkennung bei der DGfS)
Mindestens 30 Tage Theorie, Praxis, Supervision und Selbsterfahrung
Mindestens 5 Tage Arbeit in Peergruppen
Mindestens 6 Tage Hospitation in Aufstellungsseminaren bei einem Systemaufsteller DGfS

Anerkannte Systemaufsteller (IsFW) verpflichten sich zu kontinuierlicher Weiterbildung und Supervision - mindestens 20 Stunden pro Jahr. Der Nachweis der Supervisions- und Weiterbildungspflicht erfolgt alle fünf Jahre. Wird dieser Pflicht nicht nachgekommen, kann die Anerkennung als Systemaufsteller (IsFW) entzogen werden.

Anerkennung Systemaufstellen DGfS
Voraussetzungen

  1. Weiterbildung IsFW
  2. Selbsterfahrung / Supervision / Peergroup / Seminarhospitation
  3. Berufliche Voraussetzungen
    Die BewerberInnen verfügen über einen abgeschlossenen Grundberuf und eine mehrjährige Berufserfahrung. Jeder, der Systemaufstellungen im Rahmen seiner Tätigkeit einsetzen möchte, verfügt über eine ausreichende Beratungskompetenz, um auch in komplexen Fragestellungen souverän die Klienten unterstützen zu können. Unter Beratungskompetenz verstehen wir die Fähigkeit, Einzelne und Gruppen professionell zu begleiten mit der Idee, Lösungen und Veränderungsprozesse anzustoßen.
  4. Beratungsweiterbildung und/ oder Therapieweiterbildung
    Die BewerberInnen haben eine qualifizierte Beratungsweiterbildung und/oder eine Therapieweiterbildung absolviert. Es müssen nachgewiesen werden
    Mindestens 30 Tage Theorie, Praxis, Selbsterfahrung und Supervision.
    Mindestens 5 Tage Arbeit in Peergruppen
    Mindestens 6 Tage hospitation bei Anerkannten Systemaufstellern (DGfS)
  5. Patenschaft
    Dem Antrag auf Anerkennung als Systemaufsteller (DGfS) muss ein Empfehlungsschreiben (Patenschaft) eines anerkannten Systemaufstellers (DGfS)  beiliegen. Der Pate unterstützt den Antrag und bescheinigt, die Arbeit des Antragsstellers zu kennen. Hinweise zur Formulierung für die Patenschaftserklärung können in der Geschäftsstelle der DGfS angefordert werden.

Diese Bedingungen beziehen sich auf die Website der Deutschen Gesellschaft für Systemaufstellungen (DGfS).

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Oder direkt anrufen unter:
05103 9271999
(telefonisch erreichbar:
Mo., Mi., Fr. 9.00 - 12.00
Di. + Do. 15.00 - 18.00 Uhr)