Zusammen ist man weniger allein - oder doch ganz schön einsam?


In – mit- oder besser ohne? Beziehungen sind kein Zustand sondern ein Prozess. Im täglichen Zusammenleben sind wir manchmal ganz groß darin uns klein zu fühlen. Besonders dann, wenn unsere Ressourcen sich gerade dem Ende zuneigen, wir uns erschöpft fühlen, oder unsere Erwartungen und Vorstellungen nicht erfüllt oder erwidert werden. Wir sind empfindlich und verletzt – obwohl unser Gegenüber sich nicht anders verhält als sonst. Die neutrale Realität um uns herum wird gleichsam zum Abbild einer individuell wahrhaftigen Realität.So passiert es schnell, dass die Person hinter der eigenen Realität verblasst, sie tritt zurück hinter eine Maske mit der man schon begonnen hat zu kämpfen. Warum? Um eigene Gefühl zu verteidigen, um Gefühl Achtung und Aufmerksamkeit zu schenken, um sich stellvertretend für Gefühl zu rächen? Oder steht bereits anstelle von Kampf der Rückzug in einen schützenden Kokon, den man meint zu brauchen? Wie ist es möglich, mit anderen Menschen in einer Beziehung zu sein, wenn so viel Eigenleben in uns stattfindet, das sich auch sehr gut ohne den anderen unterhält? Wie können wir Brücken bauen, zwischen eigener Welt und anderer Welt? Und nicht nur Brücken, Kanäle des Austauschs, des Verstehens, des Spürens und der Erkenntnis?Wie können wir kernen, dass der andere in sich vollkommen anders tickt als wir in uns selbst?Was stärkt, was trennt, was fehlt? Und wie ist es mir der Liebe?

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