Brief zum Jahreswechsel

„Die alten Formen und Beziehungen dürfen gehen, aber meine Erfahrung gibt mir Kraft für den Wandel – und über alles Sterben hinweg bleibt die Liebe“.

Liebe Freundinnen und Freunde vom Octogon,

mit einem gemeinsamen Wandelseminar haben wir am Sonnabend vor Silvester das alte Jahr losgelassen, dankbar für all das, was es uns in seiner Fülle geschenkt hat - ganz gleich, ob positiv oder negativ. Und dann haben wir uns das angeschaut, was notwendig ist, um 2019 kraftvoll zu begegnen. Welche Kräfte nehmen wir in das neue Jahr hinüber, welche kommen neu dazu und von welchen können wir uns verabschieden?

Was mir dabei deutlich wurde: Gedanken und Dinge sind im Wandel, Sicherheit und Stabilität, die einen wichtigen Teil meines und unserer Ichs ausmachen, scheinen als Werte gar nicht mehr zu existieren. Neues kündigt sich an, mal mit einem feinen, kaum wahrnehmbaren Klang, als Nuance, mal aber auch in einer lange so nicht erkannten lust- und lebensvollen Intensität. Das Spannende dabei ist, dass dieses Neue etwas überaus freudig Lebendiges ist, wenn es wahrgenommen wird. Das Alte ist laut, weil es schon da ist - aber das Neue benötigt unser Hören in der Stille.

Dafür brauchen wir einen guten Stand, im Gleichgewicht, mit beiden Beinen fest auf dem Boden. Wichtig ist, dass ich mich freimache von alten Lebens- und Denkmustern. Diese Haltung scheint mir geeignet zu  sein, um allem Neuen, das jetzt kommt, gut begegnen zu können.

Im letzten Jahr haben wir im Octogon viele Themen gemeinsam bewegt, die mir ganz besonders am Herzen gelegen haben. Dazu zählen die Themenseminare, die sich mit Fülle, Lebendigkeit, dem Geld- und Kapitalfluss befasst haben. Mit den  Organaufstellungen sind wir im Laufe des Jahres einmal durch den Körper gewandert. Neu waren die Retreats und Trauma-Tage, ebenso wie das Aufstellungs- und Yoga-Seminar gemeinsam mit meiner Tochter Friederike. Eine besondere Erfahrung dann zum Ende des Sommers das Meditations- und Aufstellungsseminar auf der Vulkaninsel Ischia.

Ich freue mich auf gemeinsame Bewegungen und Begegnungen 2019, um so dem Neuen seinen Raum zu geben – als ein Gefäß, das sich füllen darf. Ein paar Punkte des Jahresprogramms sind schon festgelegt:

  • So beginnt Ende Januar erneut eine Aus- und Weiterbildung zum/zur Systemaufsteller/in IsFW/DGfS,  die sich über zwei Jahre erstreckt.

  • Die ersten Traumatage in diesem Jahr sind für nächste Woche geplant.

  • Aufstellungsabende am Donnerstag bleiben in ihrem 14-tägigen Rhythmus bestehen

  • Meditation und Aufstellung auf Ischia biete ich vom 13. bis 19. April, sowie vom 5. bis 11. Oktober wieder an.

Daneben freue ich mich immer über Wünsche und Vorschläge, aus denen sich gemeinsam Seminartage entwickeln lassen.

Mit allen guten Wünschen für ein erfülltes 2019

Ulrike v. Bergmann-Korn

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